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Welche Social-Media-Plattform passt zu Ihrem Unternehmen?

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Für Unternehmen sind soziale Netzwerke praktisch, um die eigene Marke bekannter zu machen. Doch ist Social Media Marketing auch zeitintensiv und aufwendig in der Pflege der einzelnen Kanäle. Da stellt sich die Frage: Welche Plattformen passen zu Ihrem Unternehmen?

Es gibt nicht die Social-Media-Plattform

Die eine Social-Media-Plattform für Ihr Unternehmen gibt es nicht. Das zeigt das Beispiel Facebook: Während der blaue Riese vor einigen Jahren noch der Vorreiter der sozialen Netzwerke war, wandern die Nutzer ab.

Das hat unter anderem damit zu tun, dass Facebook an seinem Algorithmus geschraubt hat. Unternehmen müssen sich jetzt noch härter um die Aufmerksamkeit der Kunden bemühen, da deren Posts, zum Beispiel über eine Fanpage, wesentlich seltener in den Newsfeeds der Nutzer auftauchen.

Doch zum Glück gibt es auch andere Wege, die Sie beschreiten können. Welche das sind, finden Sie mit einem Blick auf Ihre Zielgruppe heraus.

Die zentrale Frage: Wo hält sich Ihre Zielgruppe auf?

Viele Unternehmen begehen den Fehler, den Verheißungen der sozialen Netzwerke zu erliegen. Diese haben natürlich ein Interesse daran, möglichst viele Nutzer und Werbekunden für sich zu gewinnen. Das muss aber nicht bedeuten, dass sie zugleich auch die idealen Plattformen für Ihre Marketing- und Vertriebspläne darstellen.

Das Ergebnis, wenn Sie sich überall registrieren: Plötzlich sind Sie den ganzen Tag lang nur noch damit beschäftigt, auf zig Plattformen zu agieren und zu reagieren. Manchmal auch ohne nennenswerte Ergebnisse, wenn Ihnen der Algorithmus wie im oben erwähnten Facebook-Beispiel das Werben erschwert.

Die Lösung für dieses Problem liegt in den Nutzungsgewohnheiten Ihrer Zielgruppe verborgen. Finden Sie heraus, wo sich diejenigen Nutzer aufhalten, für die Ihr Geschäft interessant sein könnte.

Das gelingt Ihnen, indem Sie deren Surfverhalten im Netz kennenlernen, beispielsweise durch Umfragen oder Interviews. Über die Jahre sind aber auch Tendenzen erkennbar geworden. Dazu ein paar Beispiele:

  • Sie möchten Journalisten ansprechen? Dann ist Twitter Ihre erste Anlaufstelle.
  • Ihre Zielgruppe sind Vertriebler im B2B-Bereich? Verlagern Sie Ihren Social-Media-Schwerpunkt auf Businessnetzwerke wie LinkedIn und Xing.
  • Ihr Unternehmen ist in der B2C-Food-Branche aktiv? Dann sind Instagram und Pinterest die idealen Netzwerke.

Die Entscheidung für oder gegen ein soziales Netzwerk sollten Sie also immer mit Blick auf das Online-Verhalten Ihrer Nutzer treffen. Ideal ist es, wenn sie eine Kaskade von denjenigen Kanälen bespielen, auf denen sich Ihre Zielgruppe intensiv aufhält.

Kommunikation auf den Plattformen

Wenn Sie die richtigen Plattformen für sich gefunden haben, geht es darum, die Spielregeln dort kennenzulernen und zu respektieren. Jeder Kanal funktioniert anders und auch die Rhythmen für Postings unterscheiden sich, wie die Infografiken hier zeigen.

Trotz der Unterschiede lassen sich aber auch ein paar Basisregeln für Social Media allgemein festhalten:

  • Schnell und respektvoll reagieren (z. B. auf Kommentare)
  • Nur nützliche und/oder unterhaltsame Inhalte teilen
  • Regelmäßig aktiv sein
  • Sich mit anderen Mitgliedern wertschätzend austauschen

Diese Dinge sollten Sie vermeiden

Beim Social Media Marketing kann auch einiges schiefgehen. Damit das nicht passiert, haben wir ein paar Dont’s zusammengetragen:

  • Nicht, erst sehr spät oder unhöflich auf Kommentare reagieren
  • Zu viel Eigenwerbung teilen
  • Nur sporadisch aktiv sein
  • Kein Interesse am Austausch mit anderen Mitgliedern zeigen

Fazit

Die Bandbreite an Social-Media-Kanälen ist groß. Umso sorgfältiger sollten Unternehmen schon in der strategischen Planungsphase ihrer Kommunikation aussieben und nur diejenigen Kanäle nutzen, auf denen sich die eigene Zielgruppe aufhält. Denn ein schrittweiser Ausbau der eigenen Aktivitäten in sozialen Netzwerken ist allemal besser, als alles auf einmal zu versuchen und daran zu scheitern.

Welche Social Media Plattform passt zu mir?