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Was macht einen guten Newsletter aus?

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Newsletter sind ein traditioneller Bestandteil des modernen E-Mail-Marketings. So widersprüchlich diese Aussage klingt, ist sie auch. Denn jedes Jahr wird ein Ende des Newsletters beschworen, während Studien und Statistiken zugleich auf den ungebrochenen Erfolg dieses Kommunikationskanals hindeuten. Totgesagte leben eben länger. Oder? Das kommt ganz darauf an. Worauf genau verraten wir in diesem Artikel.

Was einen guten Newsletter ausmacht

Newsletter gibt es wie Sand am Meer, weshalb die Nutzer wählerisch bei ihren Abonnements sein müssen. Andernfalls haben sie täglich das E-Mail-Postfach voll.

Damit Ihr Newsletter aus der Masse heraussticht, sollten Sie genau das liefern, was sich Ihre Zielgruppe davon verspricht: Gutscheine, Rabattcodes, Informationen über neue Produkte oder exklusive Fachbeiträge zu Ihrer Branche.

Ihr Newsletter muss einen deutlich erkennbaren Mehrwert für den Nutzer liefern, damit sich ein Abonnement lohnt. Ausschweifende Editorials sind also genauso tabu wie eine Flut an Inhalten, welche die Abonnenten nicht hinter dem sprichwörtlichen Ofen hervorlocken.

Wie oft sollte ich einen Newsletter versenden?

Ob Sie Ihren Newsletter monatlich, wöchentlich oder sogar mehrmals täglich verschicken, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen müssen Sie Ihre personellen und finanziellen Ressourcen im Blick behalten. Die Erstellung einer jeden Newsletter-Ausgabe bedeutet einen hohen redaktionellen Aufwand, den Sie entweder mit dem eigenen Team stemmen oder outsourcen müssen.

Zum anderen ist die Frequenz Ihres Newsletter-Versands vom Nutzungsverhalten Ihrer Zielgruppe abhängig. So erklärt sich aus der Sache heraus, dass Interessenten einer Veranstaltung regelmäßige Updates erwarten. Was jedoch bei Veranstaltungen im Sinne der Frequenz goldrichtig ist, kann bei anderen Gründen für bzw. Erwartungen an ein Newsletter-Abonnement schnell nerven.

Damit Sie Ihre Abonnenten nicht belästigen, sollten Sie daher messen, messen und nochmals messen. Am wichtigsten ist hierbei das Verhältnis von Klickrate zu Versandfrequenz: Wie verändert sich die Klickrate bei Anpassung der Frequenz?

Aber auch andere Faktoren sind entscheidend, darunter der optimale Zeitpunkt des Versands. Diesen können Sie ebenfalls über Trial-and-Error ermitteln.

Als Faustregel lässt sich weiterhin festhalten, dass Sie Ihren Newsletter mindestens einmal im Monat verschicken sollten, um sich bei Ihren Abonnenten regelmäßig ins Gedächtnis zu rufen.

Ist ein Newsletter noch sinnvoll?

Ja, was anhand der folgenden Zahlen ersichtlich wird:

  • Jede dritte Newsletter-E-Mail wird geöffnet (Optivo Benchmark Studie 2017)
  • 94 Prozent der Führungskräfte nutzen Newsletter zur Informationsbeschaffung (Quartz)
  • E-Mail-Marketing ist der relevanteste Online-Kanal mit dem höchsten Return of Investment (artegic)

Der Newsletter ist also nach wie vor einer der effektivsten Marketingkanäle, weil er einen direkten Kontakt zu Ihren Kunden ohne Zwischenplattformen wie soziale Netzwerke darstellt.

Welche Alternativen gibt es?

Nicht nur über E-Mail-Newsletter können Sie Ihre Kunden adressieren. Auch lässt sich ein Newsletter über Messenger wie WhatsApp einrichten. Der Vorteil: Ihre Unternehmensbotschaften erreichen die Nutzer noch unmittelbarer, weil sie auf dem Smartphone ganz automatisch mit einer Benachrichtigung informiert werden. Außerdem nutzen insbesondere jüngere Leute den Messenger deutlich intensiver und häufiger als die E-Mail. Ihre Chancen, aufzuleuchten, steigen somit.

Weiterhin können Sie Newsletter über den Facebook-Messenger ausliefern, was ebenfalls ein direkterer Kanal als die E-Mail ist. Wie bei WhatsApp auch haben Sie bei dieser Form des Messenger-Marketings einen unmittelbaren Kontakt in Echtzeit zum Kunden. Das sind zwei unschlagbare Vorteile gegenüber dem E-Mail-Newsletter.

Fazit

Newsletter-Marketing ist nach wie vor ein effektiver Weg, um die eigenen Kunden zu erreichen. Zugleich wird das Versenden von Unternehmensbotschaften über Messenger wie WhatsApp oder Facebook Messenger immer attraktiver. Momentan lohnt es sich, zweigleisig zu fahren. Bauen Sie eine Liste von E-Mail-Abonnenten auf und behalten Sie zugleich die spannende Entwicklung im Messenger-Bereich im Auge.

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