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Employer Branding

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Der Erfolg jedes Unternehmens steht und fällt mit den eigenen Mitarbeitern. Wie aber gelingt es Unternehmen, qualifizierte Kräfte zu finden und den Nachwuchs auf sich aufmerksam zu machen? Durch Employer Branding. Was genau das ist, ob Sie es auch brauchen und welche Mittel dazu nötig sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist Employer Branding?

Unter dem Schlagwort Employer Branding werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die Unternehmen ergreifen, um sich als starke Arbeitgebermarke zu präsentieren. Dazu gehören beispielsweise Werbeplakate, Videos im Internet mit zielgruppennahen Markenbotschaftern oder Stände auf Messen. Für Unternehmen wird Employer Branding immer wichtiger. So werden bei 60 Prozent der Arbeitgeber das Management bzw. die Geschäftsführung in diesen Prozessen einbezogen.

Wozu Employer Branding?

Fähige Mitarbeiter sind das Gold, nach dem alle Unternehmen schürfen. Insbesondere in Zeiten des ständigen, internationalen Wettbewerbs müssen Firmen Spitzenqualität dauerhaft gewährleisten. Zugleich herrscht in vielen Branchen ein Personal- und Fachkräftemangel.

Entsprechend begehrt sind gute Mitarbeiter und junge Talente. Um diese überhaupt auf sich aufmerksam zu machen, müssen Unternehmen sich als attraktive Marke auf dem Arbeitsmarkt positionieren. Das tun sie zum Beispiel, indem sie flexible Arbeitszeiten, Home Office, Gehaltsboni und andere Anreize kommunizieren, die für viele Arbeitnehmer interessant sind.

Diese Positionierung kann einerseits offline, sei es auf Messen oder Events, aber auch online in sozialen Netzwerken, bei YouTube und auf der eigenen Website erfolgen.

Welche Mittel brauche ich für Employer Branding?

Wie im klassischen Branding auch benötigen Sie für Employer Branding eine genaue strategische Analyse des Arbeitsmarktes, Ihrer Wettbewerber und der anvisierten Zielgruppe – in diesem Falle potenzielle Mitarbeiter, Auszubildende, Werkstudenten etc.

Weiterhin sind Budget und Personal erforderlich, um Maßnahmen in diese Richtung wie Werbung oder die Präsenz von Mitarbeitern bei Veranstaltungen zu ermöglichen.

Einer der wesentlichen Schritte beim Employer Branding ist, dass Sie die Value Propositions definieren. Dabei handelt es sich um Werteversprechen, die das Umfeld des Arbeitsnehmers authentisch beschreiben: Arbeitsplatzgestaltung, Karrierechancen, Fortbildungsangebote etc. Damit es nicht nur bei der Theorie bleibt, sollten Sie Möglichkeiten zur persönlichen Erfahrung in Ihrem Unternehmen anbieten, Praktika etwa.

Erfahrbare Maßnahmen wie diese werden auch als Vertrauensanker bezeichnet, weil sie potenziellen Mitarbeitern die Chance geben, Ihre Value Propositions durch eigenes Erleben zu prüfen. Auch die eigenen Mitarbeiter sind eine wichtige Säule im Employer Branding, da diese ihre eigene Meinung zur Arbeitgebermarke nach außen hin kommunizieren.

Braucht mein Unternehmen Employer Branding?

Wie weiter oben bereits angedeutet, befindet sich die Wirtschaft im Spannungsfeld von Fachkräftemangel und starkem Ringen um fähige Mitarbeiter. Entsprechend hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch Ihr Unternehmen vor der Herausforderung steht, dauerhaft fähige Arbeitskräfte zu finden und zu binden. Employer Branding ist ein praktikabler Weg, um genau das zu erreichen.

Wollen Sie mehr über Employer Branding erfahren?